Ich leb' und fühle daß ich lebe. Indem mich Gottes
Werke rühren,
Und meine Seel’, in dem Genuß, geschickt sich selbst zu
überführen,
Daß Gott, so sie als mich gemacht,
Auch, da ich für sie sinnlich bin, daß sie für mich her-
vorgebracht;
Kann ich in der erwognen Lust, zugleich, sie, mich, und
Gott verspüren.
Dieß überlegen, dieß empfinden und dieß bewundern,
dieß ist eben,
Und zwar allein, ein wahres Leben.