Dieses scheint vor allen Thieren einen Vorzug fast
zu haben,
Da es meist in allen Ständen, selber vom Monarchen an
Bis zum Bauren, dient und nützt, und man seiner vie-
len Gaben,
Nicht im Frieden, nicht im Kriegen, nirgend fast ent-
behren kann.
Dieses Thier ist, uns zu helfen, Lasten für uns aufzu-
heben,
Fortzubringen, uns zu tragen, uns insonderheit ge-
geben.
Zu der Handlung, zu den Reisen, ist es brauchbar, und
das Feld
Wird, zusammt der Jägerey, nur durch Pferde wohl-
bestellt;
Zur Parade, zu den Posten. Ja, wer wird die Dienste
nennen,
Die wir, so zum Nutz als Schutz, durch dieß Thier, er-
halten können?
Wenn man seinen Wuchs betrachtet, wenn man seinen
Muth erwägt,
Scheint in adlicher Gestalt, auch ein Geist darinn ge-
legt,
Der für Pracht und Ruhm empfindlich; welches an den
andern Thieren,
Wenigstens in solcher Maaße, und so deutlich, nicht zu
spüren.
Wenn wir nun sowohl von außen seinen Anstand, der
so schön,