Nunmehr kömmt, in unsrer Ordnung, das ergrimmte
Pantherthier,
Dem zu Ehren zu betrachten, welcher es gemacht, uns für,
Das in seiner Art nicht minder wohlgebildet ist und
schön,
Da wir auf der ganzen Haut nichts als schöne schwarze
Flecken,
Mit besonder scharfem Umstrich und sehr nett geformt,
entdecken,
Die auf röthlichgelbem Grunde in der schönsten Ordnung
stehn.
Ob nun gleich sein Grimm, die Stärke, die Geschwindig-
keit, die Wut
Oftermals den Menschen tödtlich, und nicht selten Schaden
thut;
Ist doch auch in diesem Thier’, wie in allen andern Werken,
Eines mächt’gen Schöpfers Ordnung bey dem Aufenthalt
zu merken,
In der ihnen angewies’ nen Wohnung, da sie in den Wüsten,
Von der Menschheit abgesondert, und entfernet, einsam
nisten,
Und nur an sehr wenig Oertern. Jhrer bunten Bälge
Pracht
Wird aus so entfernten Ländern auch sogar zu uns ge-
bracht,
Und sehr gern von uns genützet: daß wir also Vortheil
spüren,
So im Handel als Gebrauch, und uns auch bereichert sehn
Durch dieß schön’ und wilde Thier, sonder in Gefahr
zu stehn,
Leib und Leben zu verlieren.