Mein Gott! wie groß ist doch die Menge
Der Gaben, die du mir geschenkt,
Zumalen, wenn mein Geist der Zeiten Länge,
In welcher ich sie hab, erweget, und bedenkt.
Wie mancher Tag, wie manche Nacht,
Wie manchen Theil der Zeit, wie viele Stunden,
Wie viel Minuten und Secunden
Besitz ich sie! Und nicht allein
Nur ich, so gar auch in den Meinen,
Der abermal so viele seyn,
Die gleichsam sich in mir vereinen,
Besitz ich ebenfalls die Gaben,
Die sie, von deiner Gütigkeit,
Und zwar auch seit so langer Zeit,
Empfunden und genossen haben.
Ich danke denn, wie billig, dir,
O Brunnqvell alles Heils, dafür.
Ach laß mich doch, auf dieser Welt,
Nebst allen Meinen, so zu leben,
Wie es dir, o mein Gott, gefällt,
Aus allen Kräften mich bestreben!