Cinquille wird von mir die Laube mit fünf Bänken,
Die viele junge Bäum’ in einer Ründ’ umschränken,
Mit Fug und Recht genannt. In ihrer Mitte steht
Ein alter Eichen-Baum,
Der fast den ganzen Raum,
Mit grünen Schatten, deckt. Ein wenig mehr erhöhet,
Als wie die andern Bänke liegen,
Ist eine Bank, als wie ein kleiner Thron,
Worüber sich, als wie ein Paviljon,
Von selbst gewachs’ne Zweige biegen.
Da sie der Lauben-Thür
Gerad’ entgegen steht, so giebt sie ihr,
Recht als ein Perspectiv, noch fast die größte Zier.
Sechs, in gerader Linie,
Gepflanzte Bäum’, und meist von einer Höh’,
Beschränken, an den beyden Seiten,
Den Zugang dergestalt,
Daß sie uns, vor den andern in dem Wald,
Am fertigsten den Schritt in diese Laube leiten.
Hier bin ich oft, mit Lust, gesessen,
Hier hab’ ich oft, mit frohem Sinn,
Die Schönheit der Natur ermessen,
Und wenn ich recht dadurch gerührt gewesen bin:
Hab’ ich, GOtt Lob! des Dankens nicht vergessen.