Ein Wunderwerk, das nimmer gnug zu achten, zu bewun-
dern ist,
Und worinn man des Schöpfers Weisheit am überschweng-
lichsten ermißt,
Ist unsers Leibes und der Seele nie zu erforschender Ver-
band;
Je mehr man ihm sucht nachzuforschen, je mehr bleibt er uns
unbekannt.
Ein jeder Theil, für sich betrachtet, hat nichts von allen
Eigenschaften,
Von keiner Wirkung, keiner Handlung, die an dem andern
Theile haften,
Und doch, da sie vereinet sind, wird, durch ein’ unbekannte
Macht,
Die Wirkung, welche jeder fehlte, verwunderlich hervor-
gebracht.
Der
bereitet,
Und dennoch reget er sich nicht, wenn ihn die Seele nicht
begleitet,
Die sich doch nicht bewegen kann.
Die
als Pein,
Die, sonder unsers Cörpers Beytrag, doch nicht von ihr
empfunden seyn,
Und doch besitzet sie kein Cörper. Die Seele sieht den Cörper
an,