Ists möglich daß der Geist sich lässt so sehr bethören,
Daß er sich bloß allein an grobe Schatten hält?
An statt zum Höchsten
aller Welt,
In Seines reinen Lichts Erkenntniß sich zu kehren?
Wird nicht in allen dem, was uns umgiebt, verspüret
Die Hand
Bleibt er, da alle Ding’ ihm GOTT entdecken,
Dennoch in seiner Blindheit stecken?
Man sieht das reine Gold und Blau des Himmels an:
Der schöne Glantz hat nichts, das uns vergnügen kan.
Man achtet nichts, als Reichthum nur.
Man sucht in Indien unnützer Schätze Spur.
Man nimmt so manche Noth und Pein,
So mancherley Gefahr auf sich, um die zu finden,
Die in der Erden tieffen Gründen,
Verholen und verborgen seyn.