Wer mit betrachtendem Gemüht
Und aufmerksamen Augen sieht,
Was auf der ausgeschmückten Welt,
In Bluhmen, Kräutern, Frücht’ und Blüht,
Uns unser Schöpfer dargestellt,
Wird billig dergestalt gerühret,
Daß er oft unvermerkt verspüret,
Wie er, für Inbrunst, Freuden-Zähren,
Von Dank und Anmuht ausgepreßt,
Dem, Der ihm alles schenkt, zu Ehren,
Aus frohen Augen fallen läßt.
Herr! laß doch oft nicht mich allein,
Auch andre, so gerühret seyn,
Daß wir Dein herrlichs Daseyn fassen,
Und, durch der Werke Pracht gerührt,
Auf solche Art zu Dir geführt,
Oft Freuden-Thränen fallen lassen!