Mit erstaunendem Ergetzen,
Fast mit fröhlichem Entsetzen,
Seh’ ich, mit der Erden Schätzen,
Hier aufs neue mich beschenkt.
Mein, des Schöpfers weise Güte,
Tief bewunderndes Gemühte
Freut sich, lobet GOtt und denkt:
Mit erstaunendem rc.
Ist ein Wesen, das uns liebet,
Und uns so viel Gutes giebet,
Oder ist es etwan nicht?
Ist es nicht; so ists vernünftig,
Daß ihr, itzt sowohl als künftig,
Nicht beachtet, was geschicht.
Ist es aber; so betrachtet,
Wie erfüllt ihr eure Pflicht,
Da ihr Seine Huld nicht achtet?
Minder kann fürwahr kein Vieh
Des empfangnen Guts gedenken,
Minder Dank dem Geber schenken.
Jenes dankt dem Schöpfer nie;
Ist es aber darum schlimmer,
Als ihr stummen Menschen seyd?
Gottes Macht und Gütigkeit
Ehrt auch ihr, im Danken, nimmer.
Ist denn, was GOtt hier beschehrt,
Jm Getrayde, das euch nährt,
Etwan nicht der Mühe wehrt,
Daß ihr solchen GOtt verehrt,
Der doch, bloß aus lauter Güte,
Ein durch Jhn vergnügt Gemühte,
Eure Lust, zum Dienst begehrt?