Wenn der Landmann, uns zum Besten,
Oben in der Scheune Festen
Das Getrayd’ in Ordnung legt,
Wird ein billigs Herz bewegt,
Bey der Handlung, zu bedenken:
Daß nur Dem, Der alle Welt
In so guter Ordnung hält,
Billig ein GOtt Lob zu schenken,
Da wir, was Gott wollen gönnen,
So geschickt versichern können.
Heut’ hab’ ich dieß, mit Lust, geseh’n,
Und muß, mit gleicher Lust, gesteh’n:
Daß mich, so wie es sich gebühret,
Der Segen, den man eingeführet,
Erfreut, und inniglich gerühret.
Und dieß annoch um desto mehr,
Dieweil schon eine Zeitlang her
Die Luft, die stets von Regen schwehr,
Uns lange Hindrung angedräuet.
Daher für diesen schönen Tag,
Der uns mit Wärm’ und Licht erfreuet,
Man GOtt nicht gnugsam danken mag.
Ich danke, grosser Schöpfer, Dir,
Daß Du, wie vor, auch itzo mir
Die Huld und Gnade wollen gönnen,
Daß ich, zum letztenmahl, den Segen
Hab’ erndten, in die Scheuren legen,
Und mich desselben freuen können.
Ach, laß das, was ich eingenommen,
Mir ferner doch zu gute kommen!
Ach, laß mich dieses oft ermessen,
Und Deiner Wohlthat nie vergessen!