Nachdem ich jüngst zur Frühlings-Zeit
An der Geschöpfe Herrlichkeit,
Die itzo wunderwürdig, schön,
Mich matt, jedoch nicht satt, gesehn;
Setzt’ ich mich, inniglich erfreut,
Ins Gras, im kühlen Schatten, nieder,
Und schloß mit Fleiß die Augenlieder,
Damit die Seele durchs Gehör
Mehr fähig und geschickter wär’,
Zu unsrer Lust, und GOtt zu Ehren,
Noch schärfer, was man hört, zu hören.
Da denn der Lüfte sanft Bewegen,
Wodurch sich Zweig’ und Blätter regen,
Da ich des Windes Blasen spürte,
Zuerst durchs Ohr den Geist mir rührte.