Die Anmuth, die man früh, (durch süssen Schlaff er-
frischt
Und halb verjüngt) verspührt; die Anmuth, die uns nehrt,
Wann uns so vielerley wird aufgetischt,
Wie zweymahl ordentlich uns täglich wiederfährt;
Die Wollust, wann der Mensch die müden Glieder
Des Abends wiederum, mit vieler Anmuth, nieder
Auf weiche Federn streckt; wodurch die lange Zeit
Verkürtzt, der Arbeit Last, und andere Beschwerden
Beständig unterbrochen werden,
Sind alle Tage da. Wer aber denckt daran,
Daß GOTT, der Schöpfer, uns in diesem Leben,
Selbst in der Aenderung, so manche Lust gegeben?