Läßt sich ein vergnüglichs Schrecken, ein geheim und schau-
Jm gewachsnen Walde, fühlen; läßt hier dieser schwarze Wald
Eben die Empfindungen, in fast sichtbarer Gestalt,
Den in ihm vertieften Blick, mit nicht mindrer Regung,
Aber, welch ein stark Geräusch! o! zurück! ein schrecklich
Liegt erhitzt, dort in der Sühle, seinen dürren Brand zu kühlen,
Unterm Busch, im feuchten Schilf. Hört es schnaufen! seht
Schaut, wie stroblich seine Borsten, wie so lang die Waffen seyn!
Wie des schlammigten Morasts kaltes Bad es innig rühre;
Deucht mich, daß ich in den wilden halb geschloßnen Augen spüre.
Ein paar kluge Striche zeigen, von dem ungeheuren Thiere,
Selbst die innre Leidenschaft. Muß man denn nicht dessen Geist,
Der, in seiner edlen Kunst, uns so viele Wunder weist;
Der, was Gott in wilden Wäldern für uns schuf, uns zu be-
Recht als wenn es lebte, zeiget; nicht bemüht seyn hochzuachten?