Wenn in die spiegelnde Crystallen
Der Augen so viel Wunder fallen,
Und wir von allen dem, was schön,
So herrliche Gestalten sehn,
Die uns durch Farb und Licht vergnügen,
Warum will unsre Seele nicht
Zu solcher Lust bey dem Gesicht
Die Kraft der Ueberlegung fügen,
Und nicht an den, der für die Pracht
Der schönen Welt sie sinnlich macht,
Jhr dazu Augen wollen schenken,
Mit Dank, in ihrer Lust nicht denken?
Warum will sie, nach ihrer Pflicht,
Nicht wenigstens das Sonnenlicht,
Und in ihr den, der ihre Pracht
Zum Nutz der Kreatur gemacht,
Nicht preisen, seiner sich nicht freuen,
Ein froh Bewundern ihm nicht weihen?