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1747–1794

An Agathe .

Gottfried August Bürger

Mit dem nasgeweinten Schleier Wisch’ ich meine Zären ab; Und mein Auge schauet freier, Durch das Leben, bis aus Grab.

Geist erhabner Prophezeihung, Gottes Geist erleuchtet mich! Lebensodem zur Erneuung Weht gewis auch über mich.

Jedes Drangsal dieses Lebens, So dein weiches Herz gedrükt, Zeuget, daß du nicht vergebens Oft nach Trost hinaus geblikt.

Nein! Nicht schwelgenden Gewürmen Ewig überlasner Raub, Noch ein Spiel den Erdenstürmen Bleibet guter Herzen Staub.

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