Mit dem nasgeweinten Schleier
Wisch’ ich meine Zären ab;
Und mein Auge schauet freier,
Durch das Leben, bis aus Grab.
Geist erhabner Prophezeihung,
Gottes Geist erleuchtet mich!
Lebensodem zur Erneuung
Weht gewis auch über mich.
Jedes Drangsal dieses Lebens,
So dein weiches Herz gedrükt,
Zeuget, daß du nicht vergebens
Oft nach Trost hinaus geblikt.
Nein! Nicht schwelgenden Gewürmen
Ewig überlasner Raub,
Noch ein Spiel den Erdenstürmen
Bleibet guter Herzen Staub.