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1778–1842

Nachtanz .

Clemens Brentano

Schau gut Gesell, was führ ich allhier, Schau, was führe ich allhier, Ein fein braun Mägdlein, Guter Ding nach meinem Begier,

Wir wollen fein miteinander seyn. Drum sing mir bald ein kleines Tänzlein, Ja ein kleines Tänzlein, Ich will dirs lohnen,

Und dir bringen das Jungfräulein, Du mußt ihr aber wohl verschonen. Gleich wie ein hurtig Rösselein trabt, Ja ein Rösselein trabt,

Leis unbeschlagen, Also dies Mägdlein zu Tanz gaht, Und springet, hüpfet ohn Verzagen. Schau wie er trabt, der wackre Gaul,

Auf scharfe Sporn thut er nit harren; Stroh, Heu, dient gar nit für sein Maul, Bei ihm kann man das alles sparen. Ein reichen Herrn muß es traun han,

Der es allzeit so wohl mag warten, Der dies Rößlein fein zäumen kann, Zu reiten es in seim Lustgarten.

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