Es hatte ein Bauer ein schönes Weib,
Die blieb so gerne zu Haus,
Sie bat oft ihren lieben Mann,
Er sollte doch fahren hinaus,
Er sollte doch fahren ins Heu,
Er sollte doch fahren ins
Ha ha, ha; ha, ha, ha, Heidildey,
Juch heysasa,
Er sollte doch fahren ins Heu.
Der Mann der dachte in seinem Sinn:
„die Reden die sind gut!
„ich will mich hinter die Hausthür stelln,
„will sehn, was meine Frau thut,
„will sagen, ich fahre ins Heu, u. s. w.
Da kommt geschlichen ein Reitersknecht
Zum jungen Weibe hinein,
Und sie umpfanget gar freundlich ihn,
Gab straks ihren Willen darein.
„mein Mann ist gefahren ists Heu, u. s. w.
Er faßte sie um ihr Gürtelband,
Und schwang sie wohl hin und her,
Der Mann, der hinter der Hausthür stand,
Ganz zornig da trat herfür:
„ich bin noch nicht fahren ins Heu, u. s. w.
„ach trauter herzallerliebster Mann,
„vergieb mir nur diesen Fehl,
„will lieben fürbas und herzen dich,
„will kochen süß Muhs und Mehl;
„ich dachte du wärest ins Heu, u. s. w.
„und wenn ich gleich gefahren wär
„ins Heu und Haberstroh,
„so sollt du nun und nimmermehr
„einen andern lieben also,
„der Teufel mag fahren ins Heu, u. s. w.
Und wer euch dies neue Liedlein pfif,
Der muß es singen gar oft,
Es war der junge Reitersknecht,
Er liegt auf Grasung im Hof,
Er fuhr auch manchmal ins Heu, u. s. w.