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1778–1842

90 x 9 x 99.

Clemens Brentano

Es waren einmal die Schneider, Die hatten guten Muth, Da tranken ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig

Aus einem Fingerhut. Und als die Schneider versammelt waren, Da hielten sie einen Rath, Da sassen ihrer neunzig,

Neun mal neun und neunzig, Auf einem Kartenblat. Und als die Schneider nach Hause kamen, Da können sie nicht hinein,

Da schlupften ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig Zum Schlüsselloch hinein. Und als die Schneider recht lustig waren,

Da hielten sie einen Tanz, Da tanzten ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig Auf einem Geisenschwanz.

Und als sie auf der Herberg waren, Da hielten sie einen Schmauß, Da fraßen ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig,

An einer gebacknen Maus. Und als ein Schnee gefallen war, Da hielten sie Schlittenfahrt, Da fuhren ihrer neunzig,

Neun mal neun und neunzig Auf einem Geisenbarth. Und als die Schneider nach Hause wollen, Da haben sie keinen Bock,

Da reiten ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig Auf einem Haselstock. Und als die Schneider nach Hause kamen,

Da saßen sie beim Wein, Da tranken ihrer neunzig, Neun mal neun und neunzig An einem Schöpplein Wein.

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