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1626–1681

Die Fliege auf ihren Wangen.

Sigmund von Birken

Darfst du du kübnes Thier zu küssen so die Wangen die so voll der Venus-röselein? wilst du wor Honig hier wie Bienen holen Ich gläub’ es müss in dir Adonis Seele ste-

der Amarillis wolt mit einem Kuß belecke die er vor Venus hielt. Ach wär dein Glücke ach solt ach solt ich doch solch eine Fliege seyn! ich wolte nicht wie du ihr setzen eine Flecken.

Halt Fliege! lass einmal mich fliegen hin und trage meine Mund in deinem hin zu ihr dafür solst du allzeit an meinem Tische essen. Flieg hin mit diesem Glück! du darfst nun

des Ambrosiner-Brods und Nectars weil an diesem Tisch der nur vor Götter ist ge-

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