Ein Schäfer wohlbekandt
am grünen Pegnitzrand
gieng in dem Feld spaziren
und iteß den Weg sich führen
in einen Buchenhäyn
der ihn geladen ein.
Hier wolt er diesesmahl
von solcher Stämme Zahl
ein Paar ihm auserwehlen:
gewillt davon zu scheelen
ein Rinden oder zwey
zu seiner Liederey.
Er sahe hin und her
ließ in die läng und quär
die Augen gehn spaziren
vor sich was aus zuspüren.
Er fand der Buchen viel.
Der Häyn ihm wohlgefiel.
so reich an Bäumen war
diß Wäldlein hier und dar:
daß ihn in seinem Denken
die Wahl sieng an zukränken.
Er wünschte daß der Häyn
ganz möchte werden sein.