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1841

3.

Luise Büchner

Wenn diese Stirne trüb der Gram umdüstert, Und unter Thränen nur die Stimme flüstert, Wer fragt darnach? Wer fragt darnach, warum dem bleichen Munde

Kein Lächeln mehr entlockt die frohe Stunde, Nur Seufzer schwach? Die Schmerzen, die dies arme Herz durchbeben, Der Täuschung Qualen, die den Busen heben,

Wer fragt darnach? Wer sucht der Trauer dunklen Blick zu deuten, Der ohne Wort enthüllt der Seele Leiden, Wen kümmert's, ach?

Wenn sich der Tod auf diese Augen breitet, Die lang' das Herz um seinen Tod beneidet, Wer fragt darnach? Mit einmal schwindet bei des Morgens Schauer

Der Sterne Heer – wer blickte je voll Trauer Dem Einen nach?

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