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1844

Fremdlandischer Duft.

Charles Baudelaire

Enthaucht im Herbsttag mir, der müd sein Aug' geschlossen, Dein Busen warmen Duft, so fühl ich mich entrafft Zu seligem Gestad, beglückt und märchenhaft, Von ewgem Sonnenglanz einförmig übergossen.

Ein träges Eiland, wo, dem üppgen Grund entsprossen, Manch seltner Baum erblüht und Früchte, reich an Saft, Und Männer, deren Wuchs schlank und voll sehnger Kraft, Und Frauen, deren Blick von stolzem Glanz umflossen.

Geführt durch deinen Hauch zu schönrer Himmel Glut, Schau einen Hafen ich, wo Mast und Segel ruht, Noch müde vom Gewog der Meereswelle bebend. Indes der Duft, der von den Tamarinden schwelt

Und in die Nüster dringt, die Lüfte rings belebend, In meiner Brust sich mit der Schiffer Sang vermählt.

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