Skip to content
1844

Bertas Augen.

Charles Baudelaire

Die schönsten Augen schmähn darf euer hold Gefunkel, Ihr Augen meines Kinds, drin lieblich ruht und wacht Ein Etwas, das so gut und selig wie die Nacht! Ihr Augen, über mich gießt euer süßes Dunkel!

Ihr Kinderaugen weit, geliebt und rätselhaft, Ihr gleicht dem Zaubertraum verborgner Grottenhallen, Wo durch die Dämmerung der Schatten, die dort wallen, Ein magisch Flimmern rinnt von seltner Schätze Kraft.

Mein Kind hat Augen, die tiefdunkel und verklärend, Wie du, gewaltge Nacht, erhellt, wie du zu schaun! In ihrem Feuer eint sich Liebe und Vertraun, Die scheinen tief im Grund, bald schüchtern bald begehrend.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Bertas Augen. · Charles Baudelaire · Poetry Cove