Skip to content
1832

Den Mördern Robert Blum's

Louise Aston

Wenn einst der Freiheit Hymnen schallen, Die Schwerter wieder rein von Blut; Dann will ich zu der Stätte wallen, Wo Robert Blum, der Edle, ruht;

Dann schmück' ich unter Thränen In einer stillen Nacht, Wenn sie mich schlummernd wähnen, Sein Grab mit Blumenpracht.

Was soll uns jetzt die Klage frommen? Mein Aug ist heiß, doch thränenleer, Es wird der Tag des Kampfes kommen, Die Leier nicht – es gilt den Speer!

Aus jeder Todeswunde Ein Gott der Rache spricht: Noch kennt ihr bis zur Stunde Des Zornes Allmacht nicht!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Den Mördern Robert Blum's · Louise Aston · Poetry Cove