Skip to content
1806

Sie gab, was mich verarmet

Ludwig Achim von Arnim

Sie gab, was mich verarmet, Mir scheidend ihren Mund, Sie hat sich mein erbarmet, Ach Gott, wem thu' ich's kund!

Ich kann's nicht in mir lassen, Es sprenget meine Brust, Es kann's die Welt nicht fassen, Was mir allein bewußt.

Wie mir der Abend röthet, Noch niemand wissen muß; Ach hätt' sie mich getödtet Im ersten, ersten Kuß!

Von Schmerzen könnt' ich ruhen, Im Jubel vieles thun, In schweren Reiseschuhen Tanz' ich so thörigt nun!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Sie gab, was mich verarmet · Ludwig Achim von Arnim · Poetry Cove