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1806

4.

Ludwig Achim von Arnim

Wenn ich den ganzen Tag Geführt hab meine Klag, So giebts mir noch zu schaffen Bey Nacht, wann ich soll schlafen.

Ein Traum mit großem Schrecken Thut mich gar oft aufwecken. Im Schlaf seh ich den Schein Des Allerliebsten mein,

Mit einem starken Bogen, Darauf viel Pfeil gezogen, Damit will er mich heben Aus diesem schweren Leben.

Zu solchem Schreckgesicht Kann ich stillschweigen nicht, Ich schrei mit lauter Stimmen: „O Knabe laß dein Grimmen,

Nicht wollst, weil ich thu schlafen, Jezt brauchen deine Waffen.“

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