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1814

7.

Ernst Moritz Arndt

Gott, deine Kindlein treten Mit Freuden zu dir hin, Sie stammeln und sie beten; Du kennst der Worte Sinn:

Was aus dem Borne quillet, Der nimmermehr versiegt, Was ihnen selbst verhüllet Im tiefsten Herzen liegt,

Das lockst du hoch nach oben In seliger Begier, Die Milde dein zu loben Und Güte für und für.

O du, der in den Höhen Und in den Tiefen wohnt, Laß kindlich uns verstehen, Was überschwenglich lohnt.

Gib fromme Kinderworte, Gib süßen Kinderwahn! So wird uns nur die Pforte Der Himmel aufgetan.

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