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1814

1.

Ernst Moritz Arndt

Eines reinen Auges Klarheit, Eines tapfern Mundes Wahrheit, Einer treuen Rechte Schwur – Diese drei geweihten Dinge

Heben hoch zum Sonnenringe Aus der Nacht der Erdenflur. Doch auf Erden sollst du weilen, Streiche mit den Düstern teilen,

Deren Banner Lüge bläht. Hier gilt's Licht und Recht zu wahren Und den Gott zu offenbaren, Der aus Menschennüstern weht.

Deine Erde sollst du tragen Und dich mit dem Geist zerschlagen, Der die finstern Fahnen schwellt, Jene drei geweihten Dinge

Sind die diamantne Klinge, Durch die Lug und Teufel fällt.

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