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1864–1913

Schuld und Schicksal ...

Wilhelm (Hg.) Arent

Schuld und Schicksal schlagen ums Haupt des Menschen Ihre lebensfeindlichen finstren Schwingen, Selten küßt ihn irgend ein Strahl der Freude Flüchtig beglückend.

Aber dennoch wittert und spürt die Seele Ueber all der lastenden Nacht der Schmerzen Eines reinen, nimmergetrübten Himmels Göttliche Klarheit! –

Harren stets und hoffen und aufwärts blicken Mit der Sehnsucht glühendem Seherauge Muß der Mensch. Zu bitter und herb enttäuschet Leben und Welt ihn.

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Schuld und Schicksal ... · Wilhelm (Hg.) Arent · Poetry Cove