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1864–1913

Notturno

Wilhelm (Hg.) Arent

O Schicksal, schweigendes Schicksal, Nimm von mir die düst'ren Gedanken, Die nieder wie brütende Nebel Auf meine Seele sanken.

O warum kann ich nie wieder Träumen in süßen Gedanken, Gleich wie auf dem Felde die Blumen Vom Winde beseligt schwanken?

Schon fühl' ich unter den Füßen Den Boden zittern und schwanken ... Gieb himmlische Flügel, o Schicksal, Den schweren Todesgedanken!

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Notturno · Wilhelm (Hg.) Arent · Poetry Cove