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1864–1913

Kein Ende

Wilhelm (Hg.) Arent

Jene Hand, die im verworrnen Traume dunkler Schmerzensnächte Mir den Kranz gereicht von Dornen, Hält ein blühendes Geflechte

Junger Rosen; Und die zarten Lippen, welche Einst gedroht als Todeskelche, Lächeln, kosen.

Was ich ringend nie erstritten, Schwebt nun sanften Flugs herbei, Und der Liebsten Augen bitten: Ach, verzeih!

Also laß ich steuerlos Traumwärts treiben meinen Nachen; Denn der Tag ist nackt und bloß, Und ich will nicht wachen. –

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Kein Ende · Wilhelm (Hg.) Arent · Poetry Cove