Skip to content
1864–1913

Alleins

Wilhelm (Hg.) Arent

Nacht fließt in Tag und Tag in Nacht, Der Bach zum Strom, der Strom zum Meer – In Tod zerrinnt des Lebens Pracht, Und Tod zeugt Leben licht und hehr.

Und jeder Geist, der brünstig strebt, Dringt wie ein Quell in alle Welt, – Was du erlebst, hab' ich erlebt, Was mich erhellt, hat dich erhellt.

All' sind wir eines Baums Getrieb, Ob Zweig, ob Ast, ob Mark, ob Blatt – Gleich hat Natur uns Alle lieb, Sie unser Aller Ruhestatt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Alleins · Wilhelm (Hg.) Arent · Poetry Cove