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1864–1913

3.

Wilhelm (Hg.) Arent

Wenn die Sonne erkaltet, Die Sterne veraltet Und das Buch des Gerichtes sich entfaltet, Wenn über Al-Sirats Flammenbrücke

Ich siegreich zöge – ich fragte schnelle: „Zuleika, die makellose Gazelle, Wird sie schwelgen mit mir in ewigem Glücke?“ „Nein!“ ist die Antwort, „denn wie des Dschemschid

Rubin die unsterbliche Seele glüht – Doch nur in des Mannes Brust. Das Weib Endet, zerfiel sein sterblicher Leib. Hier winkt dir die Houri unsterblich-schön.“

Lebt wohl denn für immer, ihr Himmelshöhn! Ich stürze mich selbst in des Eblis Hölle, Ins ewige Feuer und Lavagerölle. Der irdischen Liebe bin ich geweiht

Und der sterblichen schwachen Weiblichkeit!

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