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1864–1913

2.

Wilhelm (Hg.) Arent

Lobet seinen heiligen Namen, Ihn, der nie sein Thun bereut, Der des Glückes goldnen Samen Auf den Lebenspfad dir streut.

Denn so hoch der Himmel waltet Ueber diesem Erdenball – Also seine Gnade schaltet Ueber seine Diener all'.

Und so fern der frühe Morgen Von dem späten Abendlicht – So entrückt er alle Sorgen Fern von unserm Angesicht.

Denn er weiß vom Menschenthume, Daß wir ja nur eitel Staub, Daß wir blühen wie die Blume, Die gar bald des Windes Raub.

Und die Stätte, wo sie blühte, Ist verwischt für alle Zeit – Aber Gottes Gnad' und Güte Währt durch alle Ewigkeit.

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