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Ein annder
Wie schonn blůett vnß der Meye,
Der Sommer fertt
Mir ist ein fein Jůnckfrewlein
gefallen jn meinenn Syn,
Offt sehenn thůett denn aůgenn woll,
wenn ich an sie gedencke,
mein hertz ist freůden voll.
Wenn ich des nachtes thů schlaffenn,
So kůmpt mir mein feines lieb fůr,
Wen ich dan thůe erwachenn,
So ist es alles nichtz,
Aller irst hebtt sich ein grosse clag,
Wan ich von ir můs scheidenn,
Das machtt mich altzeitt graw.
Zwei blomlein aůff groner heidenn,
Die heischen wolgemůitt :/:
Laß vns der lieb wachsenn
seindtt vns fůr traůrenn gůett,
All vergiß nitt mein stehett aůch darbei,
gott grůß sie mir jm hertzenn,
Die mir die liebste sei.