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Ein annder
Jn stettiger boger, ein frewlein fein,
hab ich mir aůßerlesenn,
Vmb keinenn schatz ist sei mir nitt feill,
Sei fůrtt ein frůndtlich wesenn,
Sei ist nitt altt
rechtt woll gestaltt
vonn adler artt gezierett,
Sei hatt mein hertz
mitt gwaltigem schmertz,
mitt Venus pfill durchschossenn.
Lieblich mitt irhenn armlein weiß,
kan sei mir freůdtt erzeigenn,
hochlich lob ich sei mitt fleiß,
nymmer von jr zů scheidenn,
Dweill ich leb,
mein traw ich ehr geb,
stette bei jr zů pleibenn,
Sei ist allein vnnd anders kein,
Die mir kan leidtt verdreibenn.
Sie ist meins hertzenn ein trosterjn
kein man mag sei mir leidenn,
Wie gern woltt ich dhiener sein,
Jn traůwenn nitt zu scheidenn,
Woltt sei mich han,
vnnd sehenn mich frůndtlich ahn,
sie geliebtt mir fůr den anderenn allen,
sei hatt mitt gwaltt,
ihr lob vnnd gestaltt
thůitt mir seher woll gefallenn.