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1646–1699

Vermischte Gedichte.

Hans Aßmann von Abschatz

Zeit-Verderber Ruhe-Stehler Thron und Hof dich geb ich loß: Frische Wälder grüne Thäler Fassen mich in ihre Schoß

Ich herrsche da und bin gefangen Hier kan ich erst die freye Ruh erlangen. Unter Gold-gewürckten Decken Liegt die bange Furcht verhüllt:

Die sich dort im Grase strecken Schüzt der sichern Armutt Schild: Wer andern herrscht ist selbst gefangen Kan keine Ruh als in der Grufft erlangen.

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