Ergötzet die Sinnen
Mit frohem Beginnen
Doch dencket dabey
Daß Leyden und Scheiden
Der irdischen Freuden
Verwechselung sey.
Die Sähne vom Bogen
Die immer gezogen
Bricht endlich und reist;
In stetigem Trauren
Das Hertze vermauren
Erstecket den Geist.
Vernünfftiges Schertzen
Ermuntert die Hertzen
Erfrischet das Blutt
Drum brauchet der Jugend
In Ehren und Tugend
Mit frölichem Mutt.
Lacht spielet und singet
Schwäzt tantzet und klinget
Die Blütte geht hin
Diß was ihr empfunden
In lustigen Stunden
Ist euer Gewinn.
Die traurigen Tage
Verdrüßliche Plage
Samt kräncklicher Zeit
Sind Früchte der Jahre
Biß Sterben und Bahre
Ja Rechnung bereit.