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1646–1699

Untitled

Hans Aßmann von Abschatz

Du stiller Wald du rauhe Felsen-Klufft Du helle Bach ihr Quellen in den Häynen Last eure Schos seyn meiner Sorgen Grufft: Ihr denen wissend ist mein Klagen und mein Weinen

Sagt ob mir nicht wenn ich muß sperren meinen Mund Zu seufftzen ist vergunnt? Ach Seufftzer geht doch sonder laut zu seyn Weist wie ich muß mein treues Hertze zwingen

Blast ihrem Ohr in meinem Nahmen ein: Darff ich dir süsse Frucht kein redend Opffer bringen Der heißre Widerhall schreyt Tag und Nacht für mich Ich liebe nichts als dich.

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