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1646–1699

Umwechslung aller Dinge.

Hans Aßmann von Abschatz

Die Armutt führt den Fried und dieser Reichthum ein Bey Reichthum pfleget man verschwenderisch zu seyn Verschwendung zeucht herbey des Krieges Ungemach Dem Kriege folgen Noth und Jammer stetig nach.

Haß Leben Ruhe gibt Gunst Tod und Mühsamkeit Es steht und liegt was lag und stand vor kurtzer Zeit. Der vor Gefangne fängt der vor Besiegte siegt Sieht wie der stoltze Feind zu seinen Füssen liegt.

Es muß das freche Volck den frechen Herren scheuen; Dem wilden Fürsten muß der wilde Pöfel dräuen. So kehrt das Schicksal um was die geraume Welt Was Mensch was Stadt und Land an um und in sich hält.

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