Die Armutt führt den Fried und dieser Reichthum ein
Bey Reichthum pfleget man verschwenderisch zu seyn
Verschwendung zeucht herbey des Krieges Ungemach
Dem Kriege folgen Noth und Jammer stetig nach.
Haß Leben Ruhe gibt Gunst Tod und Mühsamkeit
Es steht und liegt was lag und stand vor kurtzer Zeit.
Der vor Gefangne fängt der vor Besiegte siegt
Sieht wie der stoltze Feind zu seinen Füssen liegt.
Es muß das freche Volck den frechen Herren scheuen;
Dem wilden Fürsten muß der wilde Pöfel dräuen.
So kehrt das Schicksal um was die geraume Welt
Was Mensch was Stadt und Land an um und in sich hält.