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1646–1699

Umwechslung aller Dinge.

Hans Aßmann von Abschatz

Der Sommer endet sich die warmen Tag entfliehen Die Frücht und Blumen sieht man fallen und verblühen; ier aber findet sich ein neuer Sommer ein; er neu-gebohrne Sohn kan dessen Zeuge seyn.

ein treuer Wunsch bekleibt: der Sommer wird gerathen er lange Tag blickt vor durch seiner Kindheit Schaten urch Himmels-Glantz bestrahlt gepflegt durch gutte Zucht wächst geräth und reifft die zarte Sommer-Frucht

ie wird des Sommers Art mit wohlgediegnen Zweigen it Blütte voll Geruch mit Frucht voll Safftes zeigen r Eltern Sommer-Lust wird seyn diß Sommer-Kind: enn sich des Haubtes Schnee der Jahre Winter find.

Wird sie zuweilen gleich der Sonnen Hitze drücken Muß sie zu seiner Zeit die Hand des Gärtners pflücken So wird sie doch dadurch nur an den Ort gebracht Wo sie kein Reiff verlezt und steter Sommer lacht.

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