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1646–1699

Umwechslung aller Dinge.

Hans Aßmann von Abschatz

Soll wahres Lob die Schuld der Schmeicheley verdienen So darff ich mich forthin zu schreiben nicht erkühnen. Doch kenn ich deine List: des klugen Mahlers Hand Birgt ihre gröste Kunst in wohlgetheilten Schatten.

Die dunckle Folg erhebt den hellen Diamant; So kan die Demutt dir auch grössern Glantz erstatten. Doch will ich über dem mit dir nicht weiter zancken Die unpartheysche Welt sey Richter der Gedancken.

Ich nehme den Vergleich für ungewissen Streit Gantz willig von dir an! Nur muß ich diß noch setzen: Ein Reim von zarter Hand aus freyer Faust bereit Ist für gelehrte Kunst der Männer hoch zu schätzen.

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