Des Jägers Hoffnung ist nun todt als sie schloß ihr bejahr-
tes Leben
So hat ihr Herr das Wäyde-Werck voll Leyd und Unmutt ü-
bergeben.
Wer ohne Hoffnung jagt wird wenig Wildpret fangen
Verdruß vor seine Müh zum besten Lohn erlangen.
Er schrieb mit Trauren bey ihr Grab: Hier liegt der Preiß von
tausend Winden
An zarter Schönheit Gütt und Treu ist ihres gleichen nicht zu
finden.
In sechzehn Jahren war ihr wenig Wild entgangen
Izt muß sie selber sich vom Tode lassen fangen.