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[Schlaf/ angenehmes Kind der stillen Nacht]

Hans Aßmann von Abschatz

Schlaf angenehmes Kind der stillen Nacht Arzt der von Müdigkeit erstorbnen Geister Des Kummers Feind und Tod der Sorgen Meister Warum halt ich allein in meinem Bette

(Das mir der Unruh Grab soll seyn) die Wette Mit tausend Sternen an dem Himmel Wacht Wo ist dein süsses Thun die stille Ruh? Wo sind die Träume die uns zu vergnügen

Bey brauner Nacht um unser Lager fliegen? Du selber schläffst o Schlaf wie ich vermeyne: Komm du des Todes Bild komm und erscheine Schleuß dieses müde Paar der Augen zu.

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