Skip to content
1646–1699

N.A.

Hans Aßmann von Abschatz

Mein Schweinitz hast Du dich zum ersten mahl beflissen Ein rohes Schäffer-Kind zu führen in die Welt Wiewohl es sich zu weit gewagt ins offne Feld )

So wird dichs billich auch zum andern mahl be- grüssen. Es kommen Blumen mit die sahst du theils ent- sprissen;

Auch hat sich ihm anizt ein Lands-Mann zugesellt Wie er aus fremder Sprach ein Teutsch Sonnet gestellt. Wird dein geübter Geist den Spruch zu fällen wis-

sen. Sie kommen nicht umsonst: Es fürchtet unser Land Wo nicht ein Den wohlerworbnen Ruhm der Dicht-Kunst zu

verlieren: Daß du ihn retten kanst beruht in deiner Hand. Kan ich was diese schrieb der klugen Welt erlan gen

So ist mein Hirten-Knecht glückselig ausgegangen.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
N.A. · Hans Aßmann von Abschatz · Poetry Cove