Mein Schweinitz hast Du dich zum ersten
mahl beflissen
Ein rohes Schäffer-Kind zu führen in die Welt
Wiewohl es sich zu weit gewagt ins offne Feld )
So wird dichs billich auch zum andern mahl be-
grüssen.
Es kommen Blumen mit die sahst du theils ent-
sprissen;
Auch hat sich ihm anizt ein Lands-Mann zugesellt
Wie er aus fremder Sprach ein Teutsch Sonnet
gestellt.
Wird dein geübter Geist den Spruch zu fällen wis-
sen.
Sie kommen nicht umsonst: Es fürchtet unser Land
Wo nicht ein
Den wohlerworbnen Ruhm der Dicht-Kunst zu
verlieren:
Daß du ihn retten kanst beruht in deiner Hand.
Kan ich was diese schrieb der klugen Welt erlan
gen
So ist mein Hirten-Knecht glückselig ausgegangen.