Der beglänzte Mond erbleichet
Von der nahen Sonne Pracht
Aller Sternen Heer entweichet
Mit der hingelegten Nacht:
Auff mein Hertz und laß der Sünden
Finsterniß und Schlaff dahinden.
Den gewölbten Himmels-Vogen
Den Saffirnen Wunder-Bau
Die geraume Sternen-Au
Hegte zu des Höchsten Ruhme
Manche Licht- und Feuer-Blume.
Ihre Zier muß nun erblassen
Ihr entlehnter Glantz stirbt hin;
So muß auch der Mensch verlassen
Ehre Wollust und Gewinn:
Mühe dich das Licht zu finden
Das zu keiner Zeit kan schwinden.