Himmel der mit so viel Augen ob uns unermüdet wacht
Als du hell-beglänzte Lichter steckest aus bey brauner
Nacht
Warum regnet auff die Bösen deines Segens Uberfluß
Wenn die Unschuld dürren Mangel harte Sorge tragen
muß.
Aber was will ich ergründen deinen unerschöpfften Sinn
Der ich nichts als Staub der Erden nichts als Rauch und
Schatten bin?
Kan nicht diß was Freude scheinet andern Plag und Unge-
deyn
Was vor Unglück wird gehalten unser Nutz und Bestes
seyn?
Ich bemühe mich vergebens zu ergründen deinen Sinn
Der ich nichts als Staub der Erden nichts als Rauch und
Schatten bin.