Die Zeit läst ihre Flucht uns täg- und stündlich schauen
Und dennoch wollen wir auff ihre Länge bauen:
Ein Sclave fremder Guust stirbt eh er ihm gelebt
Ein Knecht der blinden Lieb ein Diener seiner Gütter
Macht ihm sein Leben selbst durch Furcht und Hoffnung bit-
ter.
Wer kühner Hitze voll nach fremden Blutte strebt
Sucht offters vor der Zeit sein eignes zu verlieren
Wer sich den schnöden Dunst der Ehre läst verführen
Dient vor ein Gauckel-Spiel des Glückes und der Zeit.
Was trachtet ihr denn viel ihr Bürger dieser Erden
Begünstigt reich geliebt gefürcht und hoch zu werden?
Wenn ihr doch Erd aus Erd und Staub und Asche seyd.