Wie soll ich deinen Ruhm O GOtt zur Gnüg erheben
Das Leben die Vernunfft O Höchster schenckst du
mir
Verlangte Mittel hab ich einig auch von dir
Durch die ich diesen Tag vergnüget kan erleben
Was werd ich dir davor aus treuem Hertzen geben
Das izt verhandne Fest hält meinen Augen hier
Die Eyd-verbundne Pflicht den Schluß der Tauffe für
Und dort umschräncket mich des Fleisches Widerstreben.
Den Willen geb ich dir der so viel möglich gutt
Herr der du alles kanst bezähme Fleisch und Blutt
Vergieb die Schuld mit der ich Sünder bin beladen
Gieb wahre Sünden-Neu gieb einen neuen Geist
Der von der Erde sich und ihrem Kothe reist
Und wohne ferner bey den Deinen in Genaden.