Zwey Stücke bitt ich HErr von dir
Die wollestu nicht wegern mir
Eh ich von hinnen scheide:
Behütte mich vor Uberfluß
Doch gieb daß ich nicht darben muß
Und schweres Armutt leyde.
Lebt ich ohn alle Sorg und Noth
So möcht ich sagen: Wer ist GOtt
Vor dem ich mich soll schmiegen?
Und kehrte Mangel bey mir ein
So möcht ich voller Kummer seyn
Unrechtes Gutt zu kriegen.
Drum laß mich mein bescheiden Theil
Zur Leibes Noth zum Seelen-Heyl
Aus deiner Hand empfangen
So rühm ich deine Güttigkeit
Wenn ich nach wohlgeschloßner Zeit
In Himmel eingegangen.